Bewerbung und Einstellung

Einstellungstermin ist im allgemeinen der 1. August (bzw. in Teilen Bayerns 1. September). Die Banken beginnen mit dem Auswahlverfahren etwa ein Jahr zuvor, so dass die Bewerbung frühzeitig  an den gewünschten Ausbildungsbetrieb gerichtet werden sollte.

Viele Banken stellen auf ihrer Homepage Formulare für Online-Bewerbungen zur Verfügung, die häufig mit den üblichen Anlagen (z.B. Zeugnisse) ergänzt werden können.

Sofern der Ausbildungsbetrieb eine schriftliche Bewerbung vorzieht, ist diese in der Regel unmittelbar an die Personalabteilung der nächstgelegenen Niederlassung des gewünschten Ausbildungsbetriebes gerichtet werden. Folgende Unterlagen sollten dabei beigefügt werden:

  • Bewerbungsschreiben,
  • tabellarischer Lebenslauf (ggf. mit Lichtbild),
  • Kopien der letzten zwei bis drei Zeugnisse (Beglaubigung nicht erforderlich).

Üblicherweise führen die Banken nach einer Vorauswahl aufgrund der eingereichten Bewerbungsunterlagen einen Berufseignungstest durch. Dabei werden schwerpunktmäßig Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit, Kreativität, Zahlenverständnis und rechnerisches Können sowie schriftliche Ausdrucksfähigkeit geprüft. Den Abschluß des dreistufigen Einstellungsverfahrens bildet in der Regel ein Gespräch, bei dem die Beurteilung des Auftretens, der mündlichen Kommunikationsfähigkeit und der Einstellung zur angestrebten Tätigkeit im Vordergrund steht.

Nach der positiven Entscheidung über die Einstellung wird zwischen der Bank und dem Bewerber ein Berufsausbildungsvertrag abgeschlossen. Die Ausbildung beginnt mit einer nach dem Berufsbildungsgesetz vorgeschriebenen Probezeit von bis zu vier Monaten.